Bei Auswertungen zur klinischen Tumordokumentation sind Statistik-Programmsysteme zu verwenden.
In der Basisauswertung werden sämtliche Items des Datensatzes deskriptiv ausgewertet. Zu ausgewählten Items/Indikatoren gibt es zur Basisauswertung ergänzende Auswertungen. Darauf aufbauend soll die Ergebnisqualität jeder Klinik risikoadjustiert verglichen werden.
Maßzahlen der Berechnung sind:
- Arithmetischer Mittelwert, Median und Quartile
- Standardabweichung, Minimal- und Maximalwert zur Charakterisierung der Streuung
- Konfidenzintervalle für die Mittelwerte
Zur grafischen Darstellung dienen Boxplots und Fehlerbalken, wobei die Balken das 95 %-Konfidenzintervall des Mittelwertes ausdrücken.
Für die qualitativen Merkmale können die Wertehäufigkeit in Histogrammen und Balkendiagrammen dargestellt werden. Bei Vergleichen von Gruppen mit unterschiedlicher Anzahl (n) sind relative Häufigkeiten und Summenhäufigkeiten zu verwenden. Die qualitativen Merkmale sind mit der Kontingenztafelmethode und statistischen Tests, z.B. dem nicht-parametrischen χ2–Test (Chi-Quadrat-Test) auszuwerten.
Die Auswertung der EORTC-Lebensqualitätsbögen erfolgt nach den von der EORTC vorgegebenen Auswertungsschemata.
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Letzte Änderung am Montag, 6. Dezember 2010 um 12:19:42 Uhr.